Basilikumminze (Mentha × piperita)

Bei der Basilikumminze handelt es sich um eine Sorte von Mentha × piperita (var. citrata), der Pfefferminze. Sie ist in unseren Breiten winterhart und macht, was Minzen am besten können: an ihnen zusagenden Standorten zu wuchern.

Geschmacklich ist sie dem Basilikum ähnlich, auch wenn das minzige Aroma das dominante ist. Dank leicht pfeffriger Note, eignet sie sich aber gut zum Verfeinern von Salaten, Soßen oder für Pesto.

Am besten schmecken die jungen Blätter, ernten kann man aber auch noch während der Blüte.

Mentha piperita

Anbau

Standort: Vollsonnig bis teilsonnig, lichter Halbschatten
Boden: Gleichmäßig feucht bis gelegentlich nass, humos, etwas Lehm
Düngen: Komposterde, organischer Gemüsedünger
Winterhart: Ja, ohne Schutz bis ungefähr -20 °C
Vermehrung: Ausläufer, Stecklinge

Ideal sind Standorte, an denen Mentha × piperita für mindestens drei Stunden täglich Sonnenlicht erhält. Lichter Halbschatten mit einer kurzen täglichen Sonnenperiode wird ebenfalls vertragen.

Der Boden muss gleichmäßig feucht sein, Trockenheit verträgt die Minze nicht. Sehr gut damit zurecht kommt sie aber, wenn der Boden auch mal unter Wasser steht. Ein Elternteil der Pfefferminze und somit auch der hier vorgestellten Basilikumminze ist nämlich die heimische Wasserminze. Sie wächst an den Ufern von Teichen und Bächen sowie in nassen Wiesen.

Wasserminze Mentha aquatica
Wasserminze (Mentha aquatica)

Eher magere Erde lässt sich durch das Einarbeiten von Kompost oder einer ungedüngten Gemüseerde aufwerten.

Die Basilikumminze verbreitet sich durch Ausläufer, sie sollte also ausreichend Platz haben. Oder sie wird durch eine Rhizomsperre begrenzt.

Als Dünger verabreiche ich gelegentlich die flüssige organische Variante. Im Herbst verteile ich etwas Komposterde um die Pflanze.

Basilikum Minze