Der Wiesen-Salbei (Salvia pratensis) wird zwischen 30 und 80 Zentimeter hoch und kann von Mai bis August blühen.
Als Gewürzkraut ist er nicht von Bedeutung, das dürfte wohl am bitteren Aroma seiner Blätter liegen.
Sein natürliches Verbreitungsgebiet reicht von Mitteleuropa bis nach Südeuropa. In anderen Regionen kann er verwildert wachsend vorkommen.
Hier in der Rhein-Neckar-Region ist er häufig auf Dämmen, Böschungen in Wiesen und an Wegrändern anzutreffen.

Wiesen-Salbei im Garten
Für die Kultur im Garten sind neben der lila blühenden Wildform auch Sorten mit rosa oder weißen Blüten zu erhalten. Die meisten Hummeln konnte ich aber auf den Blüten der Wildform beobachten.

Der Wiesen-Salbei gedeiht am besten an warmen und sonnigen Standorten. Er kann auch im Halbschatten überleben, blüht dort aber nur spärlich oder nicht.
An den Boden stellt er keine hohen Ansprüche, er kann humos bis durchlässig sein.
Gedüngt werden muss Salvia pratensis nicht.
Durch einen Rückschnitt im Juni oder Juli lässt er sich zu einer Nachblüte anregen.


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