Crocus ancyrensis

Ankara-Krokus, Kleinasiatischer Krokus

Krokusse in Wiese

Pflege
  • Standort: voll- bis teilsonnig
  • Boden: humos bis mineralisch
  • Gießen: gleichmäßig feucht im Frühjahr
  • Pflanztiefe & Abstand: 5-10 Zentimeter
  • Pflanzzeit: September bis Anfang Januar, wenn der Boden nicht gefroren ist
  • Winterhart: ja, bis -20 °C
  • Vermehrung: Samen, Tochterknollen

Standort: Crocus ancyrensis öffnet seine Blüten erst wenn die Sonne scheint. Während der Nacht sind sie geschlossen. Der Standort sollte voll- bis teilsonnig sein.

Krokus-Knospen

Morgens um 8.00 Uhr sind die Blüten des Krokus geschlossen.

Boden: Der Ankara-Krokus verträgt humose, sandige oder mineralische Böden. Er eignet sich für den Steingarten, die Wiese und zum Unterpflanzen von laubabwerfenden Bäumen oder Sträuchern.

Gießen: Gegossen werden muss, wenn überhaupt, im Frühjahr. Da dieser Krokus sehr früh blüht, in günstigen Lagen schon ab Februar, sollte der Boden noch ausreichend feucht sein.

Pflanztiefe & Abstand: Damit die Tochterknollen ausreichend Platz haben, ist ein Abstand von 10 bis 15 Zentimetern ideal. Die Pflanztiefe kann 5 bis 10 Zentimeter betragen.

Pflanzzeit: Ab September und wenn der Boden nicht gefroren ist, bis Anfang Januar. Crocus ancyrensis wächst schnell an, die Knollen der hier gezeigten Exemplare kamen im Januar in den Boden. Ende Februar öffneten sich die ersten Blüten.

Crocus ancyrensis

Kurze und heftige Fröste sind für Crocus ancyrensis kein Problem. Sobald es taut, richten sich die Blüten wieder auf.

Vermehren

Die Vermehrung erfolgt durch Tochterknollen und Samen.

Ankara-Krokus

Steckbrief

Der Kleinasiatische oder Ankara-Krokus, wie Crocus ancyrensis umganggsprachlich genannt wird, stammt aus der Türkei. Er blüht früh, bereits ab Februar und wird zwischen 5 und 10 Zentimter hoch. Die Höhe richtet sich nach dem Boden. Ist er mineralisch und nährstoffarm, bleibt der Krokus klein. Krank wird er aber nicht, er haushaltet nur mit seinen „Kräften“.

Die Sorte „Golden Bunch“ unterscheidet sich von der Naturform dadurch, dass sich aus einer Knolle mehrere Triebe und Blüten entwickeln können.

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