Hepatica nobilis

Leberblümchen

Hepatica nobilis

Pflege
  • Standort: absonnig im Frühjahr, halbschattig bis schattig im Sommer
  • Boden: humos bis sandig-lehmig, Waldboden
  • Gießen: gleichmäßig feucht, der Boden darf antrocknen
  • Pflanzzeit: Frühjahr bis Herbst
  • Abstand: 25 Zentimeter
  • Winterhart: je nach Sorte bis -25 °C
  • Vermehrung: Samen, Teilung

Besonderheiten: Wichtig für die erfolgreiche Kultur von Leberblümchen ist, die Herkunft oder Sortenbezeichnung zu kennen. Abkömmlinge des heimischen Leberblümchen vertragen mehr Frost als einige der ostasiatischen Sorten.

Die nachfolgende Beschreibung bezieht sich auf Hepatica nobilis var. nobilis.

Leberbluemchen

Standort: Das Leberblümchen besiedelt Laubwälder. Auf dem Waldboden ist es im Frühjahr hell bis sonnig und im Sommer halbschattig bis schattig. Es eignet sich zum Unterpflanzen von Bäumen und Sträuchern.

Ich habe eine kleine Kolonie unter einem großen Kirschbaum. Dorthin gelangt die Sonne im Sommer nur während der frühen Morgen- und späten Abendstunden.

Boden: Ideal ist ein lockerer Humusboden, der auch Lehm enthalten kann. Rindenmulch wird vertragen.

Gießen: Gießen muss man nur während der Vegetationszeit, vom Frühjahr bis in den Herbst. Der Boden darf an-, aber nicht austrocknen.

Überwintern: Wie viel Frost vertragen wird, ist abhänig von der Sorte.

Hepatica nobilis

Sorte mit gefleckten Blättern (Hepatica nobilis „Red Forest Hybrids“).

Vermehren

Ältere Exemplare können durch Teilung vermehrt werden. Das Leberblümchen sät sich selbst aus, aber moderat.

Steckbrief

Vom Leberblümchen (Hepatica nobilis) gibt es 7 Standortformen, die in Europa, Ostasien und Nordamerika beheimatet sind. Bei uns wildwachsend, wenn auch selten anzutreffen, ist Hepatica nobilis var. nobilis. Es besiedelt Laubwälder, wird zwischen 10 und 20 Zentimeter hoch und blüht von März bis Mai.

Das Leberblümchen zählt zu den Hahnenfußgewächsen. Ob es in der Gattung Hepatica verbleiben soll oder doch zu den Anemonen (= Anemone hepatica) gehört, darüber sind sich die Botaniker nicht einig.

Neben den natürlich vorkommenden Formen, werden viele durch Züchtung entstandene Sorten angeboten, mit einfachen oder gefüllten Blüten sowie marmorierten Blättern.

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